Betriebsprüfung

Die Betriebsprüfung bzw. Außenprüfung stellt einen der stärksten Eingriffe der Finanzverwaltung in die Rechte des Steuerbürgers dar. Die Befürchtungen, die Unternehmer mit der Anordnung einer Außenprüfung verbinden, sind nicht unberechtigt: Regelmäßig enden Betriebsprüfungen mit der Feststellung eines steuerlichen Mehrergebnisses, sprich erheblichen Steuernachzahlungen. Eine Betriebsprüfung birgt dabei immer auch die Gefahr der Entdeckung einer Steuerstraftat, insbesondere einer Steuerhinterziehung.

Bei Verdacht einer Steuerhinterziehung sollte bereits im Vorfeld einer Betriebsprüfung umgehend die Möglichkeit einer strafbefreienden Selbstanzeige geprüft werden. Die Abgabe einer Selbstanzeige ist bis zum Zugang der Prüfungsanordnung möglich. Da die Finanzämter noch zum Großteil mit dem Steuerberater telefonisch die Termine für die Betriebsprüfung abstimmen und die förmliche Anordnung erst danach hinterherschicken, bleibt in vielen Fällen ein letztes, extrem kleines Zeitfenster, um "auf den letzten Drücker" noch Straffreiheit zu erlangen! Spätestens, wenn die Betriebsprüfung unterbrochen wird und ein Strafverfahren eingeleitet wird, sollte unverzüglich ein Rechtsanwalt hinzugezogen werden.


Wir begleiten Sie in allen Phasen einer Betriebsprüfung, von der Anordnung der Prüfung über das Abschlussgespräch mit dem Betriebsprüfer bis zur Prüfung und ggf. Anfechtung der aufgrund des Prüfergebnisses geänderten Steuerbescheide. Wir wissen, worauf es im Umgang mit Betriebsprüfern ankommt, und sorgen für Waffengleichheit mit der Finanzverwaltung und die Einhaltung eines fairen Verfahrens.