Widerruf von Darlehensverträgen

Eine Vielzahl von Darlehensverträgen, die zwischen November 2002 und 2010 von Verbrauchern abgeschlossen wurden, sind bis heute widerrufbar. Grund dafür ist, dass von vielen Banken bei den Vertragsschlüssen irreführende Widerrufsbelehrungen verwendet wurden.Verbraucherschutzzentralen schätzen, dass je nach Bank bis zu mehr als 90% der verwendeten Widerrufsbelehrungen unswirksam sind.

Trotz dieses Umstands und immer mehr anderslautender Urteile zugunsten der Verbraucher weigern sich Banken wie die BHW Bank, die Deutsche Bank, die DKB, die ING-Diba und andere, den Widerruf langjähriger Darlehensverträge zu akzeptieren [hier weiterlesen ]


Die Kündigung von Bausparverträgen

In den vergangen Monaten haben Bausparkassen wie die BHW Bausparkasse AG, die Badenia Deutsche Bausparkasse AG, Wüstenrot sowie diverse Landesbausparkassen (LBS) in großem Umfang Bausparverträge gekündigt. Unbeeindruckt von anders lautenden Gerichtsentscheidungen beharren die Bausparkassen darauf, dass Ihnen durch § 488 oder § 489 BGB ein gesetzliches Kündigungsrecht zustehe. Doch Betroffene haben aufgrund aktueller Gerichtsentscheiden gute Chancen, dass die Kündigungen der Bausparkassen vor Gericht keinen Bestand haben [weiterlesen]


Hinzurechnung von Bonuszinsen auf Bausparguthaben

Oftmals versuchen die Bausparkassen, das Erreichen der Bausparsumme dadurch zu beschleunigen, indem der Bonuszins dem Bausparguthaben hinzugerechnet wird. Ob eine solche Vorgehensweise zulässig ist, richtet sich in erster Linie nach den vereinbarten Bausparbedingungen (ABB). Regelmäßig enthalten die ABB aber keine Rechtsgrundlage für eine Hinzurechnung der Bonuszinsen auf das Bausparguthaben.


Nichtauszahlung von Bonuszinsen bei Vollbesparung des Bausparvertrags

In älteren Renditeverträgen ist vorgesehen, dass neben der laufenden Verzinsung des Bausparguthabens eine höhere Verzinsung hinzutritt, wenn der Bausparer auf das Bauspardarlehen nach Erreichen der Zuteilungsreife verzichtet. Die Bausparkassen gehen vermehrt dazu über, die Auszahlung von Bonuszinsen zu verweigern, indem sie argumentieren, nach Erreichen der vereinbarten Bausparsumme könne der Bausparer kein Darlehen mehr in Anspruch nehmen, weswegen auch der Anspruch auf Bonusverzinsung entfalle. Obschon die Frage, ob in derartigen Fällen ein Anspruch auf den Bonuszins besteht, derzeit noch nicht anschließend durch die Gerichte geklärt ist, dürfte die Vorgehensweise der Bausparkassen unzulässig sein [hier weiterlesen]


Beratung und bundesweite Vertretung

Wir beraten und vertreten Bausparer bundesweit gegen die Kündigung von Bausparverträgen. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen in einem kostenlosen Erstgespräch zur Verfügung.